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Wildnis ade?, es tat gar nicht weh (TLZ, 14.4.08)
Jena. (tlz) Was im Jahr 2005 noch einer Wildnis glich, das lädt heute zum Promenieren ein. Zahlreiche Bänke - ihre Zahl wurde im Vergleich zur Planung deutlich erhöht, so Ortsbürgermeisterin Rosa Maria Haschke - laden zum Verweilen.

Das Camsdorfer Ufer ist fast fertiggestellt. Davon überzeugten sich zahlreiche Interessierte am Samstagvormittag bei einer Ortsbegehung, zu der Haschke geladen hatte. Lediglich einige Restarbeiten stehen noch aus, unter anderem müssen einige kleinere Mängel beseitigt werden. "Wir genießen das Wandern an der Saale regelmäßig. Wir haben, als wir hierherzogen, immer gesagt, hier fehlt eine Kurpromenade. Jetzt haben wir sie." Inge und Günter Weißburger sind begeistert. Die beiden leben seit vier Jahren in Camsdorf.

Doch bis zur Umsetzung der Pläne war es langer und auch steiniger Weg. Schon 1996 gab es erste Planungen. Als 2005 mit den Arbeiten begonnen werden sollte, stellte man fest: Die aktuelle Entwicklung hat die Pläne längst überholt, neue mussten erarbeitet werden. Erst 2007 hieß es endlich: Baustart. Mit dem Ergebnis ist Haschke - ebenso wie Landschaftsarchitektin Heike Roos aus Denstedt - mehr als zufrieden. Saale und Landschaft sind wieder erlebbar. Pläne für die restlichen 200 bis 300 Meter flussabwärts liegen bereits in der Stadtverwaltung vor. Unter anderem möchte der Wirt des Adriagrills eine Minigolfanlage anlegen.

Die Kosten für die gesamte Uferverschönerung und -befestigung blieben mit 1,07 Millionen Euro unter den veranschlagten 1,3 Millionen. 540 000 Euro kamen von der EU, etwa die gleiche Summe aus Mitteln der Städtebauförderung. Davon trug die Stadt 180 000 Euro.

 

 

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